Der Begriff der Baubiologie beschreibt alle Arbeitsweisen, die angewendet werden, um ein Gebäude möglichst umweltfreundlich zu entwerfen und zu bauen.
Dazu müssen vor allem schadstoffarme Materialien und Methoden verwendet werden.
Neben dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit ist aber das Wohlfühlen ein ganz großer Bestandteil der Baubiologie.
Damit ein Gebäude baubiologisch einwandfrei ist, muss ein absolutes Gleichgewicht zwischen der Umwelt und dem Nutzer des Bauwerks bestehen. Dieses Gleichgewicht erreicht man dadurch, dass Smog und Schadstoffe so gut es geht vermieden, beziehungsweise aus dem Gebäude fern gehalten werden. Hierzu werden auch baubiologische Gutachten erstellt. Baubiologische Gebäude sind besonders für kranke und schwache Menschen enorm wichtig. So werden vor allem Krankenhäuser, Schulen und Altenheime nach den Richtlinien der Baubiologie entworfen und gebaut.
Baubiologie ist kein geschützter Begriff, weshalb er auch in der alternativen Szene oft Anwendung findet. Manche Menschen sind beispielsweise besonders empfindlich, was Wasseransammlungen, magnetische Wechselfelder und magnetische Strahlung angelangt. Stellen solche Personen ihre Schlafstätte direkt auf eine Wasserader, so macht sich das durch extreme Schlafstörungen und Unwohlsein bemerkbar.
So genannte Wünschelrutengänger bezeichnen sich oft selbst als Baubiologen und suchen die Wohnungen der Betroffenen mit einem Weidenzweig nach etwaigen Wasservorkommnissen ab. Auch Anhänger des Feng Shui sehen sich oft gerne als Baubiologen. Ob diese Annahme gerechtfertigt ist, wird sich zeigen, wenn der Begriff der Baubiologie rechtlich fest definiert wird.
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